Neues Spielzeug: Canon EOS 550D

Doof an einer neuen Kamera ist ja, dass man sie nicht mit ihr selbst fotografieren kann. Daher stattdessen ein grottenschlechtes wunderschönes Bild, geschossen mit meinem Handy.

Wie sich gestern ja bereits angekündigt hat, habe ich nun wirklich ein bisschen Geld in die Hand genommen und mir die Canon EOS 550D gekauft (inkl. 18-55mm Objektiv im Kit).

Meine Recherche zu allen möglichen Kameras hatte ich zwar abgeschlossen, wollte mir aber noch ein paar Tage zum “darüber Schlafen” nehmen und vor allem schauen, ob das technische Wunderwerk nicht günstiger als bei Amazon zu bekommen ist, ohne nur eine EU-Version oder ähnliches zu erhalten.

Um mir noch ein bisschen Objektivberatung geben zu lassen, habe ich mich dann heute in den kleinen Fotoladen meines Vertrauens begeben, wo die Kamera überraschenderweise günstiger als bei Amazon angeboten im Schaufenster stand. Also nicht lange gefackelt und das Maschinchen mit samt nötigem Mindestzubehör (Displayschutzfolie, 4GB SDHC-Karte, Kameratasche) erstanden.

Nach einem ersten Tag ausprobieren (tollste Gelegenheit hierzu bot heutiges Grillen im Stadtpark) kann ich sagen, dass die Kamera echt ein klasse Gerät ist! Der Mehrwert D-SLR ist bereits trotz nur primitiver Versuche deutlich spürbar. Allerdings bietet die 550D naturgemäß so viel Einstellungsmöglichkeiten, dass es einige Zeit dauern wird, bis ich vollkommen mit dem manuellen Modus zurechtkommen und damit gute Ergebnisse erzielen werde. Bis ich diese Mächtigkeit also voll ausreizen kann, werde ich erst einmal die zahlreichen automatischen Hilfestellungen in Anspruch nehmen und dann nach und nach die Schritte bis hin zum völligen Beherrschen des Werkzeugs nehmen.

Wer von euch fotografiert, vielleicht sogar mit einer D-SLR? Wie habt ihr die ersten Schritte gemacht?


  1. There are phones that can shoot good pictures, it is true, but they can never be compared to an image made with an SLR, especially if he uses the camera knows what he is doing.
    I recently did a job for a catalog of an exhibition of toys with a Canon 450D and I loved the result.

  2. Hey, also ich hab ne 450d und meine ersten Schritte waren in etwa die gleichen. Auch erstmal die verschiedenen Automatiken machen lassen. Doch schnell merkt man, das man bessere Ergebnisse erzielt wenn man das ganze selbst in die Hand nimmt. Um das ganze Blende/Belichtungszeit/Iso-Wert Dingsbums zu verstehen lege ich dir die Seite von Kwerfeldein.de ans Herz. Viel Spaß mit deiner Kamera. Und lass mal paar Ergebnisse hier auf dein Blog.
    LG

  3. achtbui

    coole sache. viel spaß damit
    sehr geholfen hat mit früher der podcast von nsonic
    http://www.nsonic.de/blog/category/podcast/nsonicpod/foto/

    nie gehört, aber auch von/mit ihm:
    http://www.happyshooting.de/podcast/

    und erst letztens gefunden:
    http://foto-podcast.de/

  4. Die ersten Schritte gingen bei mir vor allem über Ausprobieren, frei nach dem Motto “Probieren geht über Studieren”.
    Wenn es mal schnell gehen muss, müssen immer noch Automatik-Modi herhalten (für Blende und Verschlusszeit), Fokus, ISO und Blitz setze ich normalerweise manuell. Weiterhin hat es mir geholfen, in verschiedensten Blogs und bei Flickr Ideen mehr oder weniger abzukupfern. :wink: Viel Spaß noch mit der neuen Kamera.

  5. Zeitautomatik. Habe ich von Anfang an gemacht, mache ich immer noch. Ist definitiv das beste.

  6. T

    Ich selbst fotografiere mit einer EOS 1000D. Hab das Kit-Objektiv mit 18-55mm (wie du) und mir noch ‘nen Tele Objektiv mit 75-300mm gekauft.
    Wenn ich nicht gerade alles Manuell mache, dann nutze ich die Zeitautomatik. Gewünschte Blende rein und los.
    Manuell nutzt du am besten, wenn du ganz genau Vorstellungen vom Bild hast (und viel Erfahrung mit dem jeweiligen Objektiv und der EOS gemacht hast), Zeitautomatik um die Gewünschte Tiefenschärfe zu erreichen (meine meisten Fotos sind mit der kleinsten Blende, um die geringste Tiefenschärfe zu erreichen) und die Blendenautomatik zum Beispiel für Gegenlichtaufnahmen.
    Achso. Immer schön im Raw fotografieren. Das sind dann zwar 8-10mb je Bild, aber die Möglichkeiten der Nachbearbeitung ohne Verluste ist einfach nur geil.

    So. Jetzt kribbelt es in den Fingern. Sobald ich meine Abiprüfungen hinter mir hab kommt die EOS wieder raus und es werden Fotos gemacht.

    Und noch was, auch wenn das hier total durcheinander scheint: Lösche NIE Fotos direkt auf der EOS! Nie! Nie!

    • Danke für die Tipps.

      Aber wieso “NIE NIE” direkt aus der EOS löschen?

      • T

        Du wirst es bereuen. ;)
        Auch ein Foto, dass scheinbar “schlecht” ist, nicht gut aussieht wirkt auf einem großen Bildschirm ganz anders.

        Mach mal einen Versuch und fotografier irgendein kleines, sich immer wiederholendes Muster. Du wirst sehen, dass der Bildschirm der EOS ganz schnell an seine Grenzen Gerät. Das mag bei der 550D nicht ganz so “schlimm” sein, wie bei der 1000D, aber es ist schlimm. :D

        Ich halte selbst schon Situationen, in welchen ich Gedacht hab: das kann eigentlich weg. Gut, dass dann plötzlich irgendwo ein anders Objekt zum fotografieren war und ich es sofort einfangen wollte. Dann später am Mac erst erkannt, dass das Foto eigentlich ziemlich gut war und froh darüber es nicht gelöscht zu haben. ;)

  7. stietze

    Hi.

    Also ich hab mir damals von einer Kompaktkamera auch eine D-SLR (die EOS 350D) geholt und war auch von Anfang an begeistert. Bedienen kann ich sie heute aber noch nicht richtig :-) aber dein Beitrag ist vielleicht mal ein Ansporn!

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